Palmer

Station neun / Veronika Askani und Diane Gorman

Palmer

Zwei Künstlerinnen mit völlig gegensätzlichen Ansätzen begegnen sich.

Während Veronika Askani typische Szenen aus Fotoalben malerisch umsetzt, also von konkret Vorgegebenem ausgeht, entwickelt Diane Gorman ihre Bilder aus Gesten und Bewegungen, der Biegsamkeit von Eisendraht, der Wahrnehmung des eigenen Körpers.

Askani öffnet wie zufällig und mit unschuldiger Miene die Tür in die unheilvollen Hinterzimmer scheinbar harmloser Familienidyllen, Gorman verarbeitet eigene schwere Zeiten zu poetischen Abstraktionen und tilgt damit das Traumatische.