Station null / Baustelle

Palmer

Der Galerieumbau begann am 2. Januar. Bis zum Termin der ersten gemeinsamen Eröffnung der neuen Besetzung würde er nicht fertig sein – das war klar. Also habe ich mich entschlossen, das Unfertige auszustellen – als Rauminstallation.

Vom Vorgänger zurückgelassenes Material wie Mehrfachsteckdosen, Spiegelfolien oder Verpackungsmaterial wird ebenso zu Exponaten, wie Werkzeug, Gips, Licht oder Rauch. Und ein Arbeiter unterbricht während der ganzen Eröffnung nicht sein Werk, spachtelt stoisch seine Wand weiter und reagiert auf keinen Besucher. Aus seinem Baustellenradio ertönt das Neujahrskonzert der BBC.

Und am Ende ist auch die Frage geklärt: Ist das Kunst oder kann das weg? Antwort: Ja genau.

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